
Hunderte Beben am „Weltuntergangs-Gletscher“ in der Antarktis nachgewiesen
Frankfurter Rundschau
Eine neue Studie zeigt: In der Antarktis finden regelmäßig Gletscherbeben statt. Die meisten davon an einem Ort, der Klimaforschenden große Sorgen bereitet.
Canberra – Es gibt nicht nur Erdbeben, die von Bewegungen unter der Erdoberfläche ausgelöst werden. Sogenannte Gletscherbeben entstehen, wenn riesige Eisbrocken von Gletschern ins Meer stürzen. „Der Aufprall der Eisbrocken auf ihren ‚Muttergletscher‘ erzeugt starke mechanische Bodenvibrationen oder seismische Wellen, die sich Tausende von Kilometern vom Ursprungsort ausbreiten“, erklärt der Forscher Thanh-Son Pham, ein Geologe an der Australian National University. „Bisher wurden nur sehr wenige davon in der Antarktis gefunden“, weiß der Wissenschaftler, der eine Studie zu Gletscherbeben in dieser Region der Erde durchgeführt hat.













