
Zeitbombe im All: Warum ein einziger Satellitencrash alles verändern könnte
Frankfurter Rundschau
Forschende warnen vor katastrophalen Satelliten-Kollisionen im überfüllten Orbit. Bei Kontrollverlust droht der Crash bereits nach 2,8 Tagen.
Frankfurt – Eine Woche vor Heiligabend meldete „Starlink“, eine Tochter des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX, den Kontakt zu einem Satelliten verloren zu haben. Eine „Anomalie“ habe eine „kleine Anzahl von Trümmern“ erzeugt, hieß es später. Der Flugkörper, der in 418 Kilometern Höhe als einer von fast 10.000 Satelliten der „Starlink“-Formation für ein Breitband-Internetnetz um die Erde kreiste, habe schnell vier Kilometer an Höhe verloren, was auf eine Explosion an Bord hindeute. Er sei aber weitgehend intakt geblieben, taumele nun und werde innerhalb weniger Wochen wieder in die Erdatmosphäre eintreten und vollständig verglühen.













