
Hochstaplerin Anna Sorokin bleibt vorerst in den USA
Die Welt
Eigentlich sollte Anna Sorokin am Montagabend nach Deutschland ausgeliefert werden. Doch die Bundespolizei in Frankfurt am Main wartete vergeblich. Die US-Einwanderungsbehörde erklärte, Sorokins Notfall-Bleibegenehmigung habe weiter Bestand.
Die deutsch-russische Hochstaplerin Anna Sorokin (31) bleibt zunächst weiter in Gewahrsam der US-Einwanderungsbehörde ICE. Eine im November 2021 erteilte Notfall-Bleibegenehmigung habe vorerst weiter Bestand, teilte die Behörde am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in New York mit. Sorokin werde bis zu ihrer „ausstehenden Abschiebung“ zunächst weiter in Gewahrsam der Behörde bleiben, wo sie sich seit dem 25. März 2021 befindet.
Details zur ausstehenden Abschiebung wollte die Behörde „aus operativen Sicherheitsgründen“ nicht nennen. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, dass Sorokin bereits in dieser Woche nach Deutschland abgeschoben werden könnte. Am Flughafen von Frankfurt am Main sei sie am Dienstag nicht angekommen, erklärte ein Sprecher der dortigen Bundespolizei.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












