Goldener Bär für "Gelbe Briefe"
ZDF
Der Goldene Bär für den besten Film auf der 76. Berlinale geht an "Gelbe Briefe". Das entschied die Jury um den deutschen Regisseur Wim Wenders.
Der Goldene Bär für den besten Film auf der 76. Berlinale geht an "Gelbe Briefe". Das entschied die Jury um den deutschen Regisseur Wim Wenders. Der Film "Gelbe Briefe" des Berliner Regisseurs İlker Çatak erhält den Goldenen Bären der 76. Berlinale. Das entschied die Internationale Jury um den deutschen Regisseur Wim Wenders. Die Preisgala findet seit dem Abend im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz statt. Damit hat erstmals seit mehr als 20 Jahren der Film eines deutschen Regisseurs die wichtigste Auszeichnung des Filmfestivals erhalten. Zuletzt hatte "Gegen die Wand" von Fatih Akin im Jahr 2004 den Goldenen Bären gewonnen. Regisseur und Drehbuchmitautor Çatak ("Das Lehrerzimmer") erzählt die Geschichte eines türkischen Künstlerpaares aus der Theaterwelt in Ankara. Die deutliche politische Positionierung des Paares führt zu einem Berufsverlust und damit materieller Not. Sie sollen mundtot gemacht werden. Schauspielerin Sandra Hüller wurde zuvor mit dem Silbernen Bären für die beste schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle ausgezeichnet. Die 47-Jährige erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle im Drama "Rose" von Markus Schleinzer. Hüller verkörpert darin eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert in einem kleinen, abgelegenen Dorf als Mann ausgibt. Einzig so sieht sie die Chance auf ein freies, selbstbestimmtes Dasein. Als sie entlarvt wird, kennt die Dorfgemeinschaft kein Erbarmen. Der österreichische Regisseur Schleinzer erzählt die Geschichte in strengen Schwarz-Weiß-Bildern. Die Thüringerin gewann bereits 2006 den Silbernen Bären als beste Darstellerin für ihre Rolle in dem Drama "Requiem".













