
Gebürtiger Hesse Wildberger ist Bundesdigitalminister
n-tv
Die neue Bundesregierung steht. Unter den Bundesministern befindet sich auch ein Hesse. Bisher war er Top-Manager.
Berlin (dpa/lhe) - Der langjährige Top-Manager Karsten Wildberger (parteilos), gebürtige Gießener, ist neuer Bundesdigitalminister. Der bisherige Chef des Mutterkonzerns der Elektronikmarktketten Media Markt und Saturn wurde am Abend von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ernannt.
Wildberger hat Physik in München und Aachen studiert und promoviert. Führungspositionen bekleidete Wildberger auch bei T-Mobile, Vodafone, E.ON und dem australischen Telekommunikationsunternehmen Telstar. Er hat sich intensiv mit der digitalen Transformation in der Wirtschaft beschäftigt.
Neben ihm sind künftig noch weitere Hessen im erweiterten Bundeskabinett: der aus dem Main-Kinzig-Kreis stammende Publizist Wolfram Weimer als Kulturstaatsminister, der in Lorsch geborene langjährige Bundestagsabgeordnete Michael Meister als Staatssekretär im Bundeskanzleramt sowie der Fuldaer Michael Brand, der seit 2005 im Bundestag sitzt, als Staatssekretär (alle CDU).

Sollen nicht berufstätige Ehepartner auch künftig noch kostenlos bei der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert sein? Angeblich erwägt die Regierung, dies abzuschaffen. CSU-Chef Söder weist die Idee weit von sich. Stattdessen sollte die Ausgabenseite der Krankenkassen in den Blick genommen werden, so der Bayer.

Bundespräsident Steinmeier bezeichnet die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als "völkerrechtswidrig" und einen politischen Fehler. Zustimmung bekommt er dabei vom Teheraner Regime: Außenminister Araghtschi nutzt die Rede des SPD-Politikers, um zur Solidarität mit der iranischen Führung aufzurufen.











