
Familienrichterinnen sehen Schutz von Münchner Kindern in Gefahr
Süddeutsche Zeitung
In einem Brief an die Politik fordern Mitarbeiterinnen von Gerichten und Beratungsstellen die Stadt auf, nicht weiter an Hilfen für Familien zu sparen. Wenn bei schwierigen Trennungen oder in Notlagen Unterstützung zu spät komme, könnten die Folgen gravierend sein.
Familienrichterinnen sehen das Kindeswohl in München gefährdet und fordern die Stadtspitze zum Handeln auf. Das Jugendamt sei unterbesetzt, die Jugendhilfe überlastet, bei den Beratungsstellen für Familien werde gekürzt statt ausgebaut – und auf der Strecke blieben die Kinder, die besonders gefährdet seien. So schreiben es Richterinnen, Familienrechtsanwältinnen und Mitarbeiterinnen der Münchner Beratungsstellen in einem Brief an die Sozialreferentin und den Oberbürgermeister.
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