
Experte: Russische Kampf-Delfine sind veraltet und unsicher
RTL
Die Meldung machte stutzig: Putin setzt im Ukraine-Krieg auch auf sogenannte „Kampfdelfine“. Doch Experten halten die russischen Lebend-Waffen für veraltet.
Die Meldung machte stutzig: Putin setzt im Ukraine-Krieg auch auf sogenannte "Kampfdelfine". Die schlauen Meeressäuger sollen von den Russen in den Hafen von Sewastapol gebracht worden sein. Hier sollen sie wohl die russische Flotte bewachen – und dem Feind auflauern. Doch wie sinnvoll ist das? Delfin-Experte Lorenzo von Fersen traut den Tieren schon einiges zu: "Wenn man dem Delfin sagt: 'So jetzt passt du hier mal auf' und dann kommt ein Taucher, dann meldet der Delfin das oder rammt den Taucher."
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Delfine gelten als leicht zu trainieren und zuverlässig. Der letzte bekannte Einsatz von Kampf-Delfinen allerdings fand Anfang der 1990er im 2. Golfkrieg statt. Und das hat auch einen Grund: Inzwischen, so sagen Experten, gilt der Einsatz der Meeressäuger als antiquiert. "Für militärische Zwecke ist das nicht mehr zeitgemäß", sagt Experte von Fersen. Und weiter: "Wir haben eine technische Entwicklung hinter uns, dass wir solche Aufgaben besser, billiger und auch ungefährlicher lösen können."
Ist der russische Despot Putin also auf veraltete Technik angewiesen? Die Antwort gibt's oben im Video. Genauso wie das komplette Interview mit Delfin-Experte von Fersen – und die Bilder von Russen-Spion "Beluga". (lth)

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