
Etliche Dax-Chefs erhalten deutliche Gehaltsaufschläge
n-tv
Bei mehr als der Hälfte der deutschen Dax-Unternehmen erhalten die Chefs mehr als sechs Millionen Euro pro Jahr an Gehalt. Trotz der Wirtschaftskrise hierzulande stiegen die Vergütungen im vergangenen Jahr überwiegend an. Banken-Boss Sewing macht dabei einen ganz großen Sprung.
Bei mehr als der Hälfte der deutschen Dax-Unternehmen erhalten die Chefs mehr als sechs Millionen Euro pro Jahr an Gehalt. Trotz der Wirtschaftskrise hierzulande stiegen die Vergütungen im vergangenen Jahr überwiegend an. Banken-Boss Sewing macht dabei einen ganz großen Sprung.
Für die meisten Vorstandschefs der 40 Dax-Konzerne war 2025 ein gutes Jahr. 26 von ihnen erhielten für 2025 - teilweise deutlich - mehr Geld, nur neun mussten Abstriche machen, wie aus den Vergütungsberichten der Unternehmen hervorgeht. Fünf kamen erst im Laufe des Jahres ins Amt. Den größten Sprung machte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Bei ihm wurden zum ersten Mal Langfrist-Boni fällig, die er seit seinem Amtsantritt 2018 zugesprochen bekommen hatte. Das trieb seine "gewährte und geschuldete Vergütung" auf fast 15,7 (2024: 6,1) Millionen Euro.
Sewing sprang damit auf Platz zwei hinter SAP-Chef Christian Klein, der zwar Abstriche machen musste, mit gut 16,2 (19,0) Millionen Euro aber die Spitzenposition verteidigte. Auf Platz drei rückte Siemens-Chef Roland Busch vor, der auf 12,3 (9,4) Millionen Euro kam.
Die Zahl der zweistelligen Einkommens-Millionäre unter den Dax-Chefs blieb mit sechs gleich, doch behaupteten mit Klein, Allianz-Chef Oliver Bäte und Tim Höttges von der Deutschen Telekom nur drei von ihnen ihren Platz in diesem exklusiven Kreis. Die beiden Automanager Ola Källenius (Mercedes-Benz) und Oliver Blume (Volkswagen) mussten mit Gehaltseinbußen von jeweils rund 30 Prozent der Krise der deutschen Automobilindustrie Tribut zollen. Dennoch lagen sie weiter vor BMW-Chef Oliver Zipse, obwohl dessen Vergütung um 15 Prozent stieg.
Dafür verdiente Rheinmetall-Chef Armin Papperger dank des Rüstungs-Booms mit gut 10,2 Millionen Euro zweieinhalbmal so viel wie ein Jahr zuvor und katapultierte sich auf Platz sechs nach oben. Die Wertsteigerung seiner Rheinmetall-Aktien ist dabei noch gar nicht eingerechnet.













