
Erinnerung an Zwangsaussiedlungen im Oktober 1961
n-tv
Marienborn (dpa/sa) - Am einst größten deutsch-deutschen Grenzübergang Marienborn an der Autobahn 2 wird an die Zwangsaussiedlungen an der innerdeutschen Grenze erinnert. Vor 60 Jahren, im Oktober 1961, habe die zweite Zwangsaussiedlungsaktion unter dem Namen "Festigung" stattgefunden, vielen sei sie völlig unbekannt, teilten die Veranstalter mit.
Dienstagabend sind ein Vortrag eines Historikers, die Vorführung von Ausschnitten aus Dokumentarfilmen und eine Podiumsdiskussion geplant. Bei den Zwangsaussiedlungen mussten ganze Familien das abgeriegelte Fünf-Kilometer-Sperrgebiet an der Grenze verlassen und ins Landesinnere der DDR umziehen.
"Zwangsaussiedlungen sind ein ganz besonders einschneidender Verstoß gegen die Menschenrechte. Ganze Familien haben nicht nur ihr Hab und Gut verloren, sondern auch ihre Heimat", erklärte der Bundesvorsitzende der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, Dieter Dombrowski. Von insgesamt 12.000 Betroffenen lebten heute nur noch schätzungsweise 1000.

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