
Eine Werkauswahl von Vicki Baum erscheint – „Ich bin eine erstklassige Schriftstellerin zweiter Güte“
Frankfurter Rundschau
Eine Werkauswahl von Vicki Baum erscheint
Alfred Kerr bezeichnete ihren Roman „Menschen im Hotel“ (1929) im „Berliner Tagblatt“ als „Schmarrn“ und „Romankitsch“. Der Kollege Herbert Ihering meinte nicht weniger oberflächlich im Konkurrenzblatt, dem „Berliner Börsen-Courier“, die Leserschaft dieser Schriftstellerin sei „von der Furcht bewegt, sich Gedanken zu machen“. Bis zu den Tagen des seligen Marcel Reich-Ranicki wussten die Herren der Literaturkritik schon immer sehr genau, dass Frauen eigentlich keine Romane schreiben können. Unterhaltung war (ist?) zudem in den germanistischen Hörsälen per se verpönt. Das gilt auch für überaus erfolgreiche Autoren wie Erich Maria Remarque oder Stefan Zweig.
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