
Dorothee Elmiger: „Die Holländerinnen“ – Hinter der Sprache
Frankfurter Rundschau
Dorothee Elmigers schmaler, großer Roman „Die Holländerinnen“ erzählt lebhaft vom Unerzählbaren.
Die Schweizerin Dorothee Elmiger, Jahrgang 1985, schreibt sich seit ihrem Debüt „Einladung an die Waghalsigen“ (2010) mit wenigen schmalen Büchern („Die Schlafgänger“, 2014, „Aus der Zuckerfabrik“, 2020) in die Weltliteratur hinein. Zu sagen, dass Elmiger über den Tellerrand schaut, bliebe dabei unzulänglich. Sie schaut, um eine Wendung aus dem neuen Buch zu nehmen, in „den Mahlstrom des Lebens“. Das Schreiben kann diesem Mahlstrom nicht beikommen, aber es kann sich ihm stellen.
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