
Diese Stadt steht für die sozialen Probleme des Landes
Die Welt
Nirgendwo in den USA gibt es so viele Obdachlose pro Einwohner, wie in Eugene (Oregon). Die Stadt ist Sinnbild für die sozialen Probleme vieler US-Metropolen. Zwar ist das Hilfsangebot besser als anderswo, doch Covid und die hohe Inflation haben die Krise weiter verschärft. WELT war vor Ort.
Als George Waltz zum ersten Mal obdachlos wurde, war er gerade einmal 16 Jahre alt. „Meine Eltern waren Trinker“, erinnert sich der Mann mit dem langen weißen Bart – zu Hause konnte er nicht mehr bleiben. Und auch später im Leben hatte der mittlerweile 60-Jährige immer wieder Pech. Arbeitsunfälle in einer Sägemühle zerstörten seine Knie, private Probleme kamen dazu. Und damit immer wieder die Obdachlosigkeit. Sieben Jahre war er zuletzt ohne Bleibe. Und das Leben auf den Straßen von Eugene, Oregon, gab ihm den Rest.
Wer durch Eugene läuft, sieht an fast jeder Ecke Menschen mit Einkaufswagen und Plastiktüten. Menschen, die verwirrt mit sich selbst sprechen, weinen, schreien und desorientiert über die Bürgersteige irren. Und das in einer „progressiven“ Westküsten-Stadt, die für ihr Hippie-Image bekannt ist.

Metallpresse und blutgetränkte Seile – Jetzt zeigt sich das ganze Ausmaß des syrischen Foltersystems
Im berüchtigten Gefängnis Saidnaja in Damaskus ließ Syriens Diktator Assad systematisch politische Gegner foltern und ermorden. Nach dem Sturz des Regimes gehen schreckliche Bilder aus den unterirdischen Trakten um die Welt. Überlebenden und Angehörigen bleibt nun eine Hoffnung.












