
Dahlmeier-Bergung mit Hubschrauber „nicht möglich”
RTL
Noch immer wird Laura Dahlmeier nach einem Unfall beim Bergsteigen in Pakistan vermisst. Mit jeder verstrichenen Minute werden die Sorgen größer. Nun bekommen die Hoffnungen auf ein Wunder einen weiteren herben Dämpfer. Aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse kommt der Hubschrauber nicht an die Verunglückte heran
Jede Sekunde zählt!Noch immer wird Laura Dahlmeier nach einem Unfall beim Bergsteigen in Pakistan vermisst. Mit jeder verstrichenen Minute werden die Sorgen größer. Nun bekommen die Hoffnungen auf ein Wunder einen weiteren herben Dämpfer.
Die Bergung der früheren Biathletin Laura Dahlmeier gestaltet sich aufgrund der Bedingungen auf dem Laila Peak im pakistanischen Karakorum-Gebirge weiter schwierig. „Es wurde festgestellt, dass eine Bergung per Hubschrauber nicht möglich ist”, sagte Areeb Ahmed Mukhtar, ein hochrangiger lokaler Beamter im Bezirk Ghanche, der Nachrichtenagentur AFP: „Die Bedingungen in der Höhe, in der sie verletzt wurde, sind extrem schwierig.” Nach Informationen von RTL regnet und schneit es vor Ort zu sehr, was eine Bergung mit dem Hubschrauber unmöglich macht.
Lese-Tipp: „Wir alle denken an dich“ – Sportwelt sorgt sich um verunglückte Laura Dahlmaier
Das tragische Unglück von Dahlmeier ereignete sich nach Angaben ihres Managements auf einer Höhe von rund 5.700 Metern. Ein Team ausländischer Bergsteiger habe am Mittwoch auf dem Berg in der Region Ghanche eine „Bodenrettungsaktion” gestartet. Wie Shipton Trek & Tours Pakistan als Organisator der Expedition gegenüber AFP bestätigte, gehören drei Amerikaner sowie ein deutscher Bergsteiger – nach Bild-Informationen handelt es sich um Thomas Huber – zum Rettungsteam.
Einer, der die Unfallstelle gut kennt, ist Reinhold Messner. „Das ist ein sehr steiler Berg, also schwierig zu klettern. Ein normaler Alpinist hat da wenig Chancen”, sagt Messer zu RTL und erklärt, dass der Berg hauptsächlich von Eis bedeckt sei, an einigen Stellen sei er aber auch felsig. Dahlmeier, die seit 2023 staatlich geprüfte Berg- und Skiführerin ist, bezeichnet die Bergsteiger-Legende als „ausgezeichnete Alpinistin”. Aber es gebe eben „immer ein Restrisiko”. Gerade bei Steinschlag oder einer Lawine sei die Möglichkeit, „sich zu retten, relativ gering. Die Natur ist so hart.”
Dahlmeier ist in Pakistan am 6.069 Meter hohen Laila Peak verunglückt. Wie ihr Management am Dienstag mitteilte, wurde die 31-Jährige dabei mindestens schwerst verletzt. Die zweimalige Olympiasiegerin sei bereits am Montag von einem Steinschlag getroffen worden. Bislang konnte noch niemand zu ihr vordringen, bei einem Hubschrauber-Überflug seien keine Lebenszeichen festgestellt worden.
Lese-Tipp: Sorgen um Laura Dahlmeier – Reinhold Messner kennt die Unglücksstelle
Ein Hoffnungsschimmer: Laut des pakistanischen Portals „Dawn.com“ soll Dahlmeier kurz nach Unglück mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss kommuniziert haben. Helfen konnte Krauss der Biathlon-Ikone nicht, da sie sich zu dem Zeitpunkt der Kontaktaufnahme schon unterhalb von Dahlmeier an dem Berg befand. Alle Hoffnungen liegen nun auf dem Rettungsteam! (pol/mit dpa und sid)

Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










