
Bunker-Leichenfund in Oranienburg: Junge Mutter ermordet? Was die Ermittler bisher wissen
RTL
Der Ort, an dem die Leiche von Bianca S. (26) gefunden wurde, liegt abseits des Waldwegs und ist mit Gestrüpp überwuchert: Ein alter, teilweise eingestürzter...
Der Ort, an dem die Leiche von Bianca S. (26) gefunden wurde, liegt abseits des Waldwegs und ist mit Gestrüpp überwuchert: Ein alter, teilweise eingestürzter Bunker aus der Nazizeit bei Oranienburg nördlich von Berlin. "Die Auffinde-Situation und die Verletzungen an der Frau sprechen dafür, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt", sagt Polizeisprecherin Dörte Röhrs im RTL-Interview. Aber wer hat die Mutter eines fünf Jahre alten Jungen getötet? Viele gesicherte Informationen haben die Ermittler noch nicht: Die Spurensuche im und um den Bunker läuft noch und Ermittler befragen Angehörige und Freunde der 26-Jährigen, um mehr über die Tote herauszufinden. Bianca S. verschwand laut den Ermittlern schon am Donnerstag (15. Juli). "Sie wurde als sehr zuverlässig beschrieben, darum erschien es den Angehörigen und Freunden schon komisch, dass sie so lange wegblieb", erklärt die Polizeisprecherin. Zuletzt wurde Bianca S. offenbar am Bahnhof Oranienburg (Brandenburg) gesehen. Sie sei mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Dann verliert sich ihre Spur. Mit 14 Suchhunden hatte die Polizei nach eigenen Angaben auf die Vermisstenanzeige einer Familienangehörigen hin am Samstag nach der Frau gesucht, auch ganz in der Nähe der Anlage am Grabowsee, wo sich die junge Frau öfter aufgehalten haben soll - ohne Erfolg. Wie RTL erfuhr, waren es "Lost-Places-Besucher", die den leblosen Körper von Bianca am späten Montagabend entdeckt und dann die Polizei alarmiert haben sollen. "Zeugen haben in den Bunker geschaut und dabei das Opfer festgestellt", sagte Polizeisprecherin Dörte Röhrs.
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Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

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