
Bundeswehrverband fordert: Deutschland muss sich auf Kriegswirtschaft vorbereiten
RTL
Auch wenn es für Russland in der Ukraine mittlerweile schlechter läuft, muss Europa laut des Bundeswehrverbands weiterhin auf der Hut sein. Für die deutsche Rüstungsindustrie werden klare Forderungen formuliert. Auf die USA sei kein Verlass, heißt es.
Auch wenn es für Russland in der Ukraine mittlerweile schlechter läuft, muss Europa laut des Bundeswehrverbands weiterhin auf der Hut sein. Für die deutsche Rüstungsindustrie werden klare Forderungen formuliert. Auf die USA sei kein Verlass, heißt es. Die Bedrohung Deutschlands durch Russland steigt nach Einschätzung des Bundeswehrverbands täglich - und zwingt zu viel mehr Tempo bei der Aufrüstung. Die Rüstungsindustrie hierzulande müsse ihre Kapazitäten erweitern und endlich im Schichtbetrieb arbeiten, „um bei weiterer Eskalation in eine Art Kriegswirtschaft zu gelangen“, forderte Verbandschef André Wüstner im „Handelsblatt“. „Nicht nur die Osteuropäer sprechen bereits von einer Vorkriegsphase und stärken ihre Verteidigungsfähigkeit mit Hochdruck. Das müssen auch wir jetzt tun!“ Dass Russland unter Kremlchef Wladimir Putin, der den Einmarsch in die Ukraine befohlen hat, erst 2029 zu einer Konfrontation mit der Nato bereit sei, sei nichts als Wunschdenken, mein Wüstner. „Die Gefahr besteht bereits jetzt - und sie wird täglich größer. Durch das Verhalten von US-Präsident Donald Trump, auf den kein Verlass sei, und durch Europas militärische Schwäche sei eine „Abschreckungslücke“ entstanden, die schnellstens geschlossen werden müsse. Der vor drei Wochen begonnene Krieg der USA und Israels gegen den Iran biete für Putin zunehmend eine günstige Gelegenheit, sagte Wüstner. „Gestärkt mit frischen Einnahmen durch Öl-Verkäufe und beflügelt durch die abnehmende Versorgung der Ukraine mit Luftverteidigungssystemen kann er seine brutalen Angriffe auf die Infrastruktur und Zivilbevölkerung weiter verstärken.“ Und der Eindruck der verunsicherten Verbündeten diesseits des Atlantiks könnte ihn ermutigen, seine hybriden Angriffe zu verstärken. Möglich seien auch Grenzüberschreitungen an der Nato-Ostflanke, sagte Wüstner. Sein Rat: „Wir dürfen uns nicht weiterhin einseitig auf den Krieg der USA und Israels gegen den Iran fokussieren.“ Verwendete Quellen: rog/dpa

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