Brand in Berliner Hochhaus - Kind stirbt
ZDF
Am Mittwochabend ist in einer Wohnung in Berlin ein Feuer ausgebrochen. Ein Kind starb. Mindestens drei Menschen wurden schwer verletzt.
Am Mittwochabend ist in einer Wohnung in Berlin ein Feuer ausgebrochen. Ein Kind starb. Mindestens drei Menschen, darunter ein weiteres Kind, wurden schwer verletzt. Im Osten von Berlin ist ein Kind nach einem Feuer in einem Hochhaus gestorben. Das sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Zustand eines anderen Kindes und einer Frau, die beide ebenfalls reanimiert werden mussten, ist noch unklar. Alle drei waren bewusstlos im Hausflur nahe der Brandwohnung gefunden worden. Weitere Bewohner retteten sich teils selbst oder wurden von Einsatzkräften ins Freie gebracht. Der Brand war am Mittwochabend gegen 20 Uhr in einer Wohnung in dem Gebäude ausgebrochen. In dieser habe es sehr viele Einrichtungsgegenstände gegeben, sagte ein Feuerwehrsprecher, deutlich mehr als für eine Wohnung üblich. Das Feuer habe sich dadurch dort sehr schnell ausgebreitet. Der Bewohner habe sich ersten Erkenntnissen zufolge selbst retten können. Auch andere Bewohner des Hauses gelangten dem Sprecher zufolge selbst ins Freie, viele andere wählten den Notruf oder machten an den Fenstern auf sich aufmerksam. Sie wurden von Feuerwehrtrupps durch das Treppenhaus nach draußen gebracht. Insgesamt sammelten sich vor dem Haus so 70 Bewohner, wie der Sprecher mitteilte. Die Brandwohnung befindet sich laut Feuerwehr in der vierten Etage eines 20-geschossigen Hochhauses im Ortsteil Friedrichsfelde im Bezirk Lichtenberg. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe die Wohnung komplett gebrannt. Es habe außerdem eine massive Rauchausbreitung im gesamten Gebäude gegeben, aus Fenstern schlugen Flammen. Auf jeder Etage des Hochhauses befinden sich acht Wohnungen. Wie viele Verletzte es insgesamt gab, wurde zunächst nicht bekannt. Nach Angaben der Feuerwehr wurden acht Menschen in Krankenhäuser gebracht. Schwerverletzt wurde neben der Frau und dem Kind ein weiterer Mensch. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner müssen erst einmal anderweitig unterkommen. 20 Wohnungen seien vorerst nicht bewohnbar, sagte ein Feuerwehrsprecher. In manchen gebe es keinen Strom und kein Wasser, andere seien so verraucht, dass man dort nicht schlafen könne. Wer nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommt, könne heute in einer nahegelegenen Turnhalle schlafen. Der Bezirk versuche, für die Zeit danach Wohnungen und Hotels zu organisieren.













