Berlinale 2026: Ein Spagat, Winterwetter und tolle Filme
ZDF
Zehn Tage Berlinale gehen zu Ende. Heute Abend wird noch der "Goldene Bär" verliehen, und der rote Teppich wird wieder eingerollt.
Zehn Tage Berlinale gehen zu Ende. Heute Abend wird noch der "Goldene Bär" verliehen, und der rote Teppich wird wieder eingerollt. Eine Bilanz des Filmfestes. Roter Teppich, großer Auftritt, jede und jeder versucht, sich bestens zu präsentieren. Das Team des Films "Good Luck, Have Fun, Don't Die" nutzt den Moment sportlich. Sam Rockwell, legt mit seinen 57 Jahre einen Spagat hin, gemeinsam mit Kollegin Haley Lu Richardson. Immer wieder mal wird gemeckert, dass es den Berlinale-Teppichen an Prominenz fehle, aber neben dem gefühlten Klassentreffen der deutschen Filmschaffenden zur Eröffnung, kam auch Michelle Yeoh, die einen Ehrenbären bekam. Und wer einen Film auf dem Festival platziert hat, scheint auch von auswärts gern selbst vorbeizukommen, um das Werk vorzustellen. Filmpromis wie Juliette Binoche, Isabelle Huppert, Callum Turner und Pamela Anderson treten im Berlinale-Wettbewerb an. Andere Werke wie die von Ethan Hawke oder auch Amanda Seyfried laufen außerhalb des Wettbewerbs. Auch Sandra Hüller hat ihren Film präsentiert. Der deutsche Weltstar spielt "Rose", in der gleichnamigen ZDF-Koproduktion, die von vielen Kritikern als Favorit gehandelt wird. Für mehr Freiheit verkleidet sich Rose als Mann, lebt im 30-jährigen Krieg jahrelang als Soldat. Die Geschichte erzählt, wie Rose sich als Bauer niederlässt und ihr Geheimnis in Gefahr gerät. Ein österreichisch-deutscher Historienfilm mit Gegenwartsbezug. Auch die britisch-amerikanische Produktion "Queen at Sea" halten Kritikerinnen und Kritiker für preisverdächtig. Juliette Binoche als Tochter einer Demenzkranken vor großen Herausforderungen. "Gelbe Briefe" von Ilker Catak, auch ein Wettbewerbsfilm mit Bären-Chancen und einem schon jetzt glücklichen Regisseur.













