Austellung "Becoming Paula" startet in Bremen
ZDF
Paula Modersohn-Becker: Pionierin der Kunst. Die Ausstellung 'Becoming Paula' feiert ihren 150. Geburtstag und zeigt ihre wegweisenden Werke.
Zu Lebzeiten verkaufte Paula Modersohn-Becker kaum Werke. Heute ist sie die erste Malerin mit eigenem Museum. Die Ausstellung "Becoming Paula" würdigt ihren 150. Geburtstag. "Der Paula-Stil, das ist diese Vereinfachung, sie wollte Größe und Einfachkeit", erklärt Frank Schmidt, Direktor des Paula-Modersohn-Becker-Museums in Bremen. Die Malerin hat Ende des 20. Jahrhunderts über 700 Gemälde und 1.400 Zeichnungen geschaffen und gilt als Vorreiterin der Avantgarde. Anlässlich ihres runden Geburtstags blickt das weltweit erste einer Frau gewidmete Museum auf die künstlerische Entwicklung der selbstbewussten und ehrgeizigen Tochter aus großbürgerlichem Haus. Modersohn-Becker wurde 1876 in Dresden geboren und zog später nach Bremen. Neun Jahre lang lebte sie in der Künstlerkolonie Worpswede, studierte in Berlin und reiste viermal nach Paris, wo sie die Malerei von Cezanne und Gauguin entdeckte. Die Ausstellung "Becoming Paula" zeigt rund 80 Gemälde und Zeichnungen, darunter viele Werke aus Privatbesitz, die noch nie oder nur selten zu sehen waren.













