
Auch Heizöl-Preise explodieren - was können Mieter und Hausbesitzer tun?
RTL
Die Preise für Heizöl sind massiv gestiegen. Vielen Verbrauchern droht spätestens bei der Nebenkostenabrechnung der Preisschock.
Nicht nur an den Tankstellen spüren die Bürger jeden Tag den Preisschock – auch die Kosten fürs Heizöl haben sich in den vergangene Monaten verdoppelt. Doch rund jeder Vierte in Deutschland heizt noch mit Öl. Vielen Mietern droht spätestens bei der Nebenkostenabrechnung eine böse Überraschung. Was Sie jetzt schon tun können.
Heizöl-Lieferant Peter Engelke aus Berlin arbeitet seit 65 Jahren in der Branche. Doch so rasant steigende Preise wie jetzt hat er in seiner ganzen Karriere noch nicht erlebt. Während der Ölkrise in den 1970er-Jahren hatten sich die Preise auch verdoppelt, brachen aber schnell wieder zusammen. Diese Hoffnung hat Engelke jetzt nicht.
Trotz der enorm hohen Preise – den meisten seiner Kunden ist es wichtiger, im Winter nicht zu frieren. "Ich habe nicht den Eindruck, dass die Kunden bereit sind, den Pullover anzuziehen. Die Schmerzgrenze scheint noch nicht erreicht zu sein", sagt Engelke gegenüber RTL.
Auch die Menschen, die wir auf der Straße fragen, zeigen sich resigniert. "Wir wohnen auf dem Land und da gibt es keine Erdgas Anschluss. Wie wollen wir das sonst im Winter überleben?"
Wohl oder übel müssen die Verbraucher also in den sauren Apfel beißen. Darauf zu spekulieren, dass die Preise bald wieder sinken, das ist viele zu riskant. Sicherheit ist für viele Kunden ein entscheidender Faktor. Der Tank im Keller von Dietmar Makswitat aus Berlin war eigentlich noch zur Hälfte gefüllt – damit wäre er locker über den nächsten Winter gekommen. Doch die Sorge war groß. Dass der Preis für Heizöl noch weiter steigt. Deshalb sagt er: "Jetzt tanke ich nach, sodass der Tank voll ist. Dann bin ich wieder bin ich auf der sicheren Seite und komme über zwei Jahre aus."
Im September bekommen alle einkommenssteuerpflichtig Beschäftigten eine einmalige Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro. Die Pauschale soll bei den hohen Preisen für Öl, Gas und Strom helfen.
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Doch Heizöl-Lieferant Peter Engelke glaubt nicht, dass die 300 Euro vielen seiner Kunden eine große Entlastung bringen. Die Heizöltanks in Einfamilienhäusern fassen mehrere tausend Liter –das geht schnell ins Geld. "Wenn sie im vorherigen Jahr für 1.000 Euro getankt haben, das war noch gar nicht mal eine große Menge, dann zahlen Sie dieses Jahr locker 2.000 Euro. Und dann sind die 300 Euro auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein", meint Engelke. "Aber für den Mieter, der ja nicht so einen großen Verbrauch hat, ist es schon sicherlich eine Hilfe."

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