
Afghanische Bundeswehr-Helfer wollen nach Deutschland
RTL
Aus dem ganzen Land sind sie in die afghanische Hauptstadt geflohen. In einem sogenannten Safehouse in Kabul haben sie mit ihren Familien Zuflucht gefunden –...
Aus dem ganzen Land sind sie in die afghanische Hauptstadt geflohen. In einem sogenannten Safehouse in Kabul haben sie mit ihren Familien Zuflucht gefunden – afghanische Bundeswehr-Helfer, die für die Truppen zum Beispiel als Übersetzer gearbeitet haben. Seit die Taliban immer mehr Bezirke einnehmen, verschlechtert sich die Sicherheitslage für sie täglich, denn sie stehen als "Verräter" ganz oben auf der Abschussliste. In einem internen Papier, das RTL vorliegt, heißt es: Die Bundesregierung würde Charterflüge vorbereiten, falls sich die Sicherheitslage verschlechtert. Momentan gebe es aber noch genügend Flüge aus Afghanistan heraus. Das Problem: Zur Ausreise brauchen die Bundeswehr-Helfer ihren Pass. Den können sie aber nur bei afghanischen Behörden beantragen. 1800 Helfer sind schon in Deutschland, insgesamt bräuchten aber rund 7000 Menschen Schutz, schätzen Unterstützer von der Bundeswehr. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sieht die Ursache für die Verzögerung bei der afghanischen Bürokratie. Man wolle jetzt den diplomatischen Druck erhöhen, heißt es. Was genau die Ministerin dazu sagt, sehen sie im Video.
Die Grünen haben in München zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt die Rathausspitze erobert. In der Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt setzte sich der erst 35 Jahre alte Kandidat Dominik Krause laut vorläufigem Ergebnis mit 56,4 Prozent der Stimmen gegen den langjährigen Amtsinhaber Dieter Reiter (67, SPD) durch.

Mehrere tausend Menschen haben in Berlin an einer Demonstration „Gegen sexualisierte digitale Gewalt - Solidarität mit allen Opfern” teilgenommen. Sie versammelten sich am Nachmittag am Brandenburger Tor auf dem vollständig gefüllten Pariser Platz. Auf Plakaten stand: „Menschenrechte auch im Internet” und „Die Scham muss die Seiten wechseln”. Die Polizei sprach von 6700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Veranstalter von 13.000 Menschen.

Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz ist die CDU nach ersten Hochrechnungen von ARD und ZDF stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer erleiden schwere Verluste und landen auf Platz zwei vor der AfD, die ihren Stimmenanteil im Vergleich zur letzten Wahl 2021 mehr als verdoppeln kann.










