
200 Jahre Irrtum: Forscher klären, warum Eis wirklich rutschig ist
Frankfurter Rundschau
Forscher widerlegen eine 200 Jahre alte Annahme über das Schmelzverhalten von Eis und liefern eine überraschende Erklärung.
Frankfurt – Jahrzehntelang galt als sicher: Druck und Reibung erzeugen auf Eis eine dünne Wasserschicht, die das Rutschen ermöglicht. Diese Theorie, die auf den Arbeiten von James Thompson – dem Bruder von Lord Kelvin – beruht, wurde weltweit als physikalische Wahrheit gelehrt. Doch jetzt zeigt eine neue Studie der Universität des Saarlandes, dass diese Annahme falsch ist. Mithilfe moderner Computersimulationen haben die Forschenden eine völlig andere Ursache für das Phänomen identifiziert, die sogar bei extrem tiefen Temperaturen greift.
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