
„Wir befürchten, dass es sich auf das Westjordanland ausweiten könnte“
Frankfurter Rundschau
Sarit Michaeli von der israelischen Hilfsorganisation B‘Tselem über deren Vorwürfe, Israel begehe in Gaza einen Genozid. Ein Interview von Elias Feroz
Sarit Michaeli ist die Leiterin für internationale Öffentlichkeitsarbeit der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem. Die Organisation hat – neben der NGO Physicians for Human Rights Israel – erstmals die israelischen Maßnahmen im Gazastreifen als Genozid bezeichnet. B’Tselem warnt nun in dem veröffentlichten Bericht vor einem wachsenden Risiko, dass sich diese genozidale Praktiken auf das Westjordanland ausweiten könnten – und verweist hierbei auf eine rechtsextreme israelische politische Führung im Land, systemische Straflosigkeit und militärische Handlungen, die zunehmend in den besetzten palästinensischen Gebieten normalisiert werden.













