
Zugunglück in Tschechien: So erlebten die Insassen den Crash
RTL
Bei einem Zusammenstoß zweier Personenzüge im tschechischen Domazlice sind drei Menschen getötet und Dutzende verletzt worden.
Sie hörten nur einen lauten Knall und dann flog alles durcheinander, berichten Fahrgäste aus einem der Züge im RTL-Interview. Im Video schildern sie ihre Eindrück. Bei dem schweren Zugunglück in Tschechien wurden mindestens drei Menschen getötet, Dutzende verletzt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei bei Domazlice im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Bayern. "Ich werde nicht mehr Zug fahren, hundert prozentig nicht mehr. Das war das erste Mal, dass ich einen so schlimmen Unfall hatte. Ich werde nie wieder Zug fahren", erzählt uns Gabriel Gorol auf dem Weg ins Krankenhaus. Er fuhr gemeinsam mit seiner Partnerin und vier Kindern in einem der beiden Personenzüge und wurde am Kopf verletzt. Die Kinder blieben zum Glück unverletzt, stünden aber unter Schock. Ein aus München kommender Expresszug war am Morgen frontal mit einem entgegenkommenden Regionalzug zusammengestoßen. Neben den beiden Lokführern - beide tschechische Staatsangehörige - kam nach Polizeiangaben eine Frau aus dem Regionaltriebwagen ums Leben. Dutzende Rettungskräfte und vier Hubschrauber waren schnell vor Ort, um die Verletzten zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen. Auch aus Bayern kam Hilfe. "Ausgezahlt hat sich bei dem Einsatz heute auch die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen Tschechien und Bayern, bei der immer wieder gemeinsame Rettungsaktionen geübt wurden", sagte der Leiter des BRK-Katastrophenschutzes Tobias Muhr dem "Bayrischen Rundfunk".
Schockierende Funksprüche, ein verzweifelter Lotse – und Sekunden später kommt es zur Katastrophe. Bei der Kollision einer Passagiermaschine von Air Canada mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind auf dem Flughafen LaGuardia in New York der Pilot und der Copilot ums Leben gekommen, 41 Menschen wurden verletzt. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs und Videoaufnahmen des Zusammenstoßes sind jetzt öffentlich geworden.

Wenn die schwarz-rote Regierung das Ruder noch einmal herumreißen will, bleibt nach Ansicht von CSU-Chef Söder nur ein kleines Zeitfenster: Angesichts der Wahlen im Herbst müssen mutige Schritte noch vor der Sommerpause gelingen. Beim Spitzensteuersatz zeichnet sich dabei schon der erste größere Dissens ab.











