
Zu wenig Strom für weitere Rechenzentren
n-tv
Wegen knapper Stromkapazitäten müssen Betreiber von Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet umdenken. Welche Standorte jetzt in den Fokus rücken.
Wegen knapper Stromkapazitäten müssen Betreiber von Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet umdenken. Welche Standorte jetzt in den Fokus rücken.
Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Online-Shopping, Filme streamen und Künstliche Intelligenz: Der Bedarf an Rechenkapazität steigt immer weiter an. Das Rhein-Main-Gebiet und insbesondere Frankfurt beherbergen die meisten Rechenzentren bundesweit - doch der weitere Ausbau stößt an eine Grenze.
In Frankfurt, wo sich einer der weltweit größten Internetknoten befindet, gibt es Probleme mit der Stromkapazität. "Aktuell ist davon auszugehen, dass insbesondere große, leistungsstarke Neuanschlüsse erst ab Mitte der 2030er‑Jahre erneut bereitgestellt werden können", teilt der Energieversorger Mainova mit.
Betroffen seien vor allem neu geplante Projekte mit sehr hohen Leistungsanforderungen. Neue Rechenzentren könnten auch künftig angeschlossen werden, sofern deren Leistungsbedarf bereits vor längerer Zeit angemeldet und zugesagt worden sei.
Zur Begründung verwies die Mainova unter anderem auf den Bau neuer Leitungen, der erst erfolgen müsse, hohen innerstädtischen Ausbaubedarf, anspruchsvolle Genehmigungsprozesse und Fachkräftemangel. "Diese Faktoren machen den Netzausbau zeit‑ und ressourcenintensiv", erklärt ein Sprecher. Am Ausbau des Netzes werde gearbeitet.













