
Xabi Alonso setzt zermürbendes Spiel fort und widerspricht Bayer-Star
n-tv
Die Zukunft von Leverkusens Trainer Xabi Alonso ist drei Spieltage vor Saisonende weiter ungeklärt. Auch wenn sich die Hinweise auf seinen Abgang verdichten, bleibt der Meistercoach verschwiegen. Und will den Vorwurf eines Spielers nicht so stehen lassen.
Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso hält sich mit Blick auf seine Zukunft trotz vieler Spekulationen weiterhin bedeckt. "Ich habe nichts Neues zu sagen. Die Antwort ist die Gleiche. Wir müssen warten", sagte Alonso vor dem Spiel in der Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg am Sonntag (17.30 Uhr bei DAZN und im Liveticker bei ntv.de). Die Kommunikation mit dem Verein sei gut, betonte der 43-Jährige.
Erst am Morgen habe er mit Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes und Klubchef Fernando Carro über "einige Themen" gesprochen - die Trainersuche sei dabei jedoch kein Thema gewesen. "Wir sind alle informiert für alles. Das ist für uns nie ein Problem. Wir bleiben ruhig und werden auf den richtigen Moment warten, wenn es etwas zu entscheiden gibt", sagte Alonso. Gerüchte um Erik ten Hag, der laut "Kicker" im Falle eines Abschieds sein Nachfolger werden soll, wollte Alonso nicht kommentieren.
Auch Unruhe in der Mannschaft gebe es nicht. "Ich finde, dass es nicht zu viel Impact hat. Die Stimmung ist gut im Training. Wir kämpfen und wir spielen nur für uns. Es ist für uns kein großes Thema", sagte der Trainer. Nationalspieler Robert Andrich hatte zuletzt eingeräumt, dass die Dauer-Diskussion um den Trainer das Team beschäftige. Ziel sei mindestens die zweitbeste Saison der Klubgeschichte, also 73 Punkte - am liebsten mehr, sagte Alonso: "Das ist in meinem Kopf und so ist auch die Stimmung in der Kabine."
