
Wenn Selbständige nicht fürs Alter vorsorgen
Süddeutsche Zeitung
Mehr als 250 000 Selbständige sparen nicht für den Ruhestand, zeigt eine neue Studie. Den meisten von ihnen droht Altersarmut. Forscher fordern nun eine Versicherungspflicht für diejenigen, die keine Altersvorsorge haben.
Fast sieben Prozent der Selbständigen sorgen nicht für das Alter vor. So lautet das Ergebnis einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), die an diesem Mittwoch veröffentlicht wird und die der Süddeutschen Zeitung vorab vorliegt. Sieben Prozent der etwa 3,7 Millionen Selbständigen, das sind fast 260 000 Menschen. Hinzu kommen weitere Selbständige, die sich schlecht (oder gar nicht) abgesichert sehen für das Rentenalter, fast jede und jeder Fünfte gab dies in der repräsentativen Umfrage unter mehr als 2000 Selbständigen an. Die Befragung hatte das Bundesarbeitsministerium in Auftrag gegeben.













