
Von der Wüstenlandschaft zum Seenland
Süddeutsche Zeitung
Bald ist Schluss mit der Braunkohle im Rheinischen Revier. Die Tagebaue werden nun zu Seen mit Yachthäfen umgebaut. Doch bis die fertig sind, kann es noch Jahrzehnte dauern.
Die braunen Wunden sind kilometerlang und bis zu 350 Meter tief. In den zerfurchten Gruben stehen riesige Bagger und fördern Braunkohle, die nahe gelegene Kraftwerke in Strom verwandeln. Doch in wenigen Jahren soll Schluss sein mit dieser extrem klimaschädlichen Energiegewinnung. Stattdessen sollen sich die drei Tagebaue im Rheinischen Revier, der Region zwischen Düsseldorf, Köln und Aachen, in hübsche und ziemlich mächtige Seen verwandeln. Am Dienstag begannen wichtige Arbeiten dafür: Am Rande des Tagebaus Hambach fand der symbolische erste Spatenstich für eine 45 Kilometer lange Pipeline statt.













