
Wenn Schweitzer klingelt, geht es um Trump und Tempo 30
n-tv
Die Parteien in Rheinland-Pfalz setzen vor der Landtagswahl auch auf klassischen Haustürwahlkampf. Der Ministerpräsident hat dabei schon einiges erlebt und hat seine Grundregeln.
Die Parteien in Rheinland-Pfalz setzen vor der Landtagswahl auch auf klassischen Haustürwahlkampf. Der Ministerpräsident hat dabei schon einiges erlebt und hat seine Grundregeln.
Kaiserslautern (dpa/lrs) - Auf einen SPD-Parteitag im Fritz-Walter-Stadion folgt für Alexander Schweitzer wenige Hundert Meter weiter Wahlkampf per pedes im Kaiserslauterer Stadtteil Betzenberg bei strahlendem Sonnenschein. Es gibt schlechtere Tage für den glühenden FCK-Fan und amtierenden Ministerpräsidenten, der das auch über den 22. März hinaus bleiben möchte.
Möglicherweise beschwingt von einer kurz vorher veröffentlichten Umfrage, die seine Sozialdemokraten auf Aufholkurs sieht, nimmt Schweitzer die Treppenstufen zwischen den Häuserreihen - unterwegs ist er abwechselnd mit seinen Parteikollegen und Kandidaten in den Wahlkreisen Kaiserslautern I und II, Andreas Rahm und Dennis Matheis. Im Gepäck haben sie Flyer, Kugelschreiber und ein Rezeptbuch - mit einigen Rahm-Gerichten, wie Rahm schmunzelnd sagt. Es soll nicht immer nur ernst zugehen im Wahlkampf.
Bevor es an die erste Haustür geht, steht für Schweitzer ein kurzes Gespräch mit einem Ehepaar auf der Straße an. Das Paar erzählt, dass es bei dem herrlichen Wetter eine kleine Wandertour gemacht habe. "Aber nach dem Wandern das Einkehren nicht vergessen", entgegnet der 52-Jährige.
An den Haustüren sind die Reaktionen ganz unterschiedlich. Mal wird ein Selfie mit dem prominenten Besucher gemacht, mal bleibt es bei wenigen Worten, mal wird ein Gartentor schnell wieder geschlossen. Ein Mann wähnt sich in der Fernsehsendung "Verstehen Sie Spaß", eine Frau, die erst einmal ihre Brille holen muss, nennt die Schweitzer-Stippvisite eine schöne Überraschung.













