
Bürgermeisterkandidat berichtet von Schüssen - Ermittlungen
n-tv
Die anstehende Bürgermeisterwahl in Ueckermünde sorgt derzeit für Schlagzeilen, aber nicht etwa wegen politischer Diskussionen.
Die anstehende Bürgermeisterwahl in Ueckermünde sorgt derzeit für Schlagzeilen, aber nicht etwa wegen politischer Diskussionen.
Ueckermünde (dpa/mv) - Die Polizei ermittelt wegen Geräuschen, die ein Kandidat der bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Ueckermünde als gegen ihn gerichtete Schüsse wertet. Die Polizei war nach eigenen Angaben am Samstagabend in Berndshof in Ueckermünde im Einsatz, nachdem der dort wohnende Kandidat von zwei Knallgeräuschen berichtet hatte, die er sich als Schüsse erklärte. Verletzt wurde laut Polizei niemand.
Demnach wurden Ermittlungen gegen Unbekannt wegen versuchten Totschlags aufgenommen. "Ein etwaiger politischer Hintergrund sowie die genauen Umstände des Sachverhalts müssen nun ermittelt werden", so die Polizei. "Angaben zu den Geschädigten werden aus Gründen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte nicht mitgeteilt."
Die Polizei prüft nach eigenen Angaben auch etwaige Zusammenhänge mit weiteren jüngsten Vorkommnissen. Sie ermittelt bereits unter anderem wegen Sachbeschädigungen, die einen Bürgermeisterkandidaten betreffen.
Am 12. April soll Ueckermünde einen neuen Bürgermeister wählen. Eine mögliche Stichwahl ist bei Bedarf für den 26. April geplant.













