
Brandenburgs christliche Kliniken sehen sich unter Druck
n-tv
Die Brandenburger Krankenhäuser sehen sich in finanziell schwieriger Lage. Die 15 christlichen Kliniken im Land sagen, warum und wo sie Auswege sehen.
Die Brandenburger Krankenhäuser sehen sich in finanziell schwieriger Lage. Die 15 christlichen Kliniken im Land sagen, warum und wo sie Auswege sehen.
Potsdam/Teltow/Bernau (dpa/bb) - Die christlichen Kliniken in Brandenburg sehen sich angesichts der Krankenhausreform in angespannter wirtschaftlicher Lage und dringen auf mehr finanzielle Sicherheit vom Bund. "Die Krankenhäuser sind schon schwer unter Wasser", sagte der kaufmännische Vorstand des Verbunds Diakonissenhaus Teltow, Hans-Ulrich Schmidt. Mit Blick auf die Reform sagte er: "Wir werden nicht mehr in allen Häusern alles vorhalten können." Bestimmte Kliniken würden zu Fachkrankenhäusern entwickelt.
Die 15 Partnerkliniken des Verbunds christlicher Kliniken haben rund 185.000 Patienten im Jahr. Dort arbeiten insgesamt 5.500 Menschen. Dazu gehören unter anderem das Alexianer St. Josefs-Krankenhaus Potsdam, das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg und das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow. Die Träger der Häuser sind evangelisch oder katholisch.
Der Umsatz des Verbunds lag 2024 bei 530 Millionen Euro. Das Diakonissenhaus Teltow hat auch Managementverantwortung für die Klinik in Forst (Lausitz), die bisher nicht zum Verbund gehört.
Die Christlichen Kliniken in Potsdam mit Häusern auch in Bad Belzig und Bernau dringen auf Unterstützung des Bundes als Ausgleich für Inflation und Tariferhöhungen, wenn Hilfe des Bundes dafür ausläuft. "Wenn wir das wirtschaftliche Überleben der Krankenhäuser bis zum Greifen der Krankenhausplanung sichern wollen, brauchen wir aber eine zuverlässige Inflations- und Tarifausgleichsregelung", sagte Alexianer-Regionalgeschäftsführer Alexander Mommert. "Wir können die Kosten nicht irgendwo weitergeben."













