
Was der Angriff auf Iran für die WM bedeutet
n-tv
Die Multikrisen der Welt verdichten sich wenige Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Zwei der drei Gastgeber sind in Probleme verwickelt, mit Iran steht seit Samstag ein Teilnehmerland unter Beschuss eines Co-Gastgebers. Noch bleibt die FIFA ruhig.
Die Multikrisen der Welt verdichten sich wenige Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Zwei der drei Gastgeber sind in Probleme verwickelt, mit Iran steht seit Samstag ein Teilnehmerland unter Beschuss eines Co-Gastgebers. Noch bleibt die FIFA ruhig.
Neue dunkle Wolken sind über der anstehenden FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko aufgezogen. Diesmal geht es um den Angriff des Co-Gastgebers USA auf Iran, eine von 48 am Turnier in diesem Sommer teilnehmenden Nationen. Die wochenlangen diplomatischen Spannungen zwischen den USA und Israel auf der einen und Iran auf der anderen Seite entluden sich am gestrigen Samstag in den Luftangriffen auf mehrere iranische Städte und den Gegenschlägen Irans auf Bahrain, Katar, Dubai und andere Stützpunkte der USA in der Golf-Region. Bei den Angriffen war unter anderem der iranische Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet worden.
Bei der am 11. Juni in Mexiko startenden WM spielt Iran gemeinsam mit Neuseeland, Belgien und Ägypten in der Gruppe G. Sie planen ihr Basecamp in Arizona. Ihre Gruppenspiele sollen sie in Los Angeles und Seattle austragen.
"Es wäre zu früh, die Nachrichten schon jetzt im Detail zu kommentieren", sagte FIFA-Generalsekretär Mattias Grafstrom am Samstag am Rande des IFAB-Meetings in Wales. "Natürlich werden wir alle Entwicklungen im Blick behalten. An der Auslosung in Washington haben alle Teams teilgenommen und der Fokus liegt darauf, ein sicheres Turnier zu veranstalten, an dem alle teilnehmen können." Auf X reagierte Andrew Giuliani, der WM-Task-Force-Chef des Weißen Hauses, auf den Tod des Ajatollahs. "Morgen kümmern wir uns um die Soccer Games, heute feiern wir die Chance auf Freiheit."
US-Präsident Trump hat bereits im vergangenen Jahr für Menschen aus mehreren Ländern eine Einreisesperre verhängt, darunter auch aus dem Iran. In der Anordnung des US-Präsidenten ist mit Blick auf die WM sowie Olympia 2028 in Los Angeles aber auch festgehalten, dass es Ausnahmen von der Sperre für Athletinnen und Athleten, Trainer, Betreuer und direkte Verwandte geben soll.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












