
BVB verabschiedet seinen verhinderten Transfercoup
n-tv
Der BVB baut seinen Kader zur neuen Saison um. Erst wird die Trennung von Spielmacher Julian Brandt bekanntgegeben, dann folgt Niklas Süle. Der Abwehrspieler konnte die Erwartungen in Dortmund nie erfüllen.
Der BVB baut seinen Kader zur neuen Saison um. Erst wird die Trennung von Spielmacher Julian Brandt bekanntgegeben, dann folgt Niklas Süle. Der Abwehrspieler konnte die Erwartungen in Dortmund nie erfüllen.
Sein Wechsel wurde als Transfercoup gefeiert - vier Jahre später endet das Kapitel Niklas Süle bei Borussia Dortmund denkbar unspektakulär. 65 Wörter genügten dem BVB, um die Trennung vom Innenverteidiger via Instagram zu verkünden. "Nach vier Jahren in Schwarzgelb geht die gemeinsame Zeit von Niklas Süle und Borussia Dortmund im Sommer zu Ende. Darauf haben sich der BVB und Süle gemeinsam verständigt", teilte der Verein am Freitag mit.
Süle war 2022 als aufstrebender Nationalspieler ablösefrei von Rekordmeister Bayern München nach Dortmund gewechselt. Erfüllen konnte er die immensen Erwartungen als einer der Top-Verdiener aber selten. "Bei Niki war es so, dass beide Seiten nach vier gemeinsamen Jahren das Gefühl hatten, sich im Sommer anders auszurichten", sagte Geschäftsführer Lars Ricken den "Ruhr Nachrichten".
Der BVB, der nach einer für ihn praktisch gelaufenen Saison vor einem gewaltigen Kaderumbruch steht, spart damit ein Jahresgehalt von angeblich 14 Millionen Euro ein. Neben Süle wird auch Mittelfeldspieler Salih Özcan den Verein verlassen. "Wir haben in dieser Woche mit beiden sehr offene und wertschätzende Gespräche geführt. Am Ende haben wir uns sowohl mit Niklas als auch mit Salih gemeinsam darauf verständigt, am Saisonende getrennte Wege zu gehen", sagte Ricken.
Überraschend kommt vor allem der Abgang Süles nicht. In vier Jahren bestritt der Innenverteidiger nur 108 Pflichtspiele für den BVB, seine Rolle im Team wurde immer kleiner. Während er in seiner ersten Bundesliga-Saison noch in 29 Spielen auflief, folgten in den beiden darauffolgenden Spielzeiten weniger Einsätze (23 und 15). In der laufenden Saison kommt er bislang erst auf neun Partien.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












