
Mainz 05 stoppt Werders Lauf gnadenlos
n-tv
Der 1.FSV Mainz 05 feiert am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf: Die Rheinhessen legen beim direkten Konkurrenten Werder Bremen einen Traumstart hin - und stoppen die Norddeutschen auf dem Weg aus dem Keller.
Der 1.FSV Mainz 05 feiert am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf: Die Rheinhessen legen beim direkten Konkurrenten Werder Bremen einen Traumstart hin - und stoppen die Norddeutschen auf dem Weg aus dem Keller.
Erst Befreiungsschlag, dann Vereinsgeschichte? Der FSV Mainz 05 hat vier Tage vor der historischen Chance in der Conference League einen ganz wichtigen Sieg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gefeiert. Gegen den direkten Konkurrenten Werder Bremen erkämpften sich die effizienten Mainzer im Weserstadion ein 2:0 (1:0) und verschafften sich Luft im Tabellenkeller.
Paul Nebel (6.) mit einem seltenen Kopfballtor und Jae Sung Lee (52.) trafen für den FSV, der sich für sein zweites noch verbliebenes Saisonziel ordentlich Selbstvertrauen holte: Am Donnerstag (18.45 Uhr) können die Mainzer im Heimspiel gegen Sigma Olmütz aus Tschechien erstmals ins Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs einziehen.
Werder hingegen muss nach zuletzt zwei Siegen wieder zittern. Durch die Heimpleite rutschten die Grün-Weißen auf Tabellenrang 15 ab. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur einen Zähler, Mainz liegt zwei Punkte vor den Bremern. In den kommenden Wochen stehen für Werder weitere direkte Duelle im Abstiegskampf an.
Trotz der jüngsten Erfolge starteten die Bremer, die kurzfristig auf Niklas Stark und Senne Lynen verzichten mussten, schläfrig in die Partie - und wurden sofort bestraft. Der 1,69 Meter große Nebel durfte seinen Flugkopfball aus sechs Metern völlig unbedrängt im Tor versenken.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












