
Warnstreik im Nahverkehr trifft Süden - Bald neue Gespräche
n-tv
In weiten Teilen des Landes stand der öffentliche Nahverkehr schon in der vergangenen Woche still. Nun kommt es im Burgenlandkreis zu erheblichen Einschränkungen. Nächste Woche soll verhandelt werden.
In weiten Teilen des Landes stand der öffentliche Nahverkehr schon in der vergangenen Woche still. Nun kommt es im Burgenlandkreis zu erheblichen Einschränkungen. Nächste Woche soll verhandelt werden.
Naumburg/Magdeburg (dpa/sa) - Die Warnstreiks, die in den vergangenen Tagen den öffentlichen Nahverkehr in großen Teilen Sachsen-Anhalts lahmgelegt hatten, haben jetzt auch den Burgenlandkreis erreicht. "Der Streik ist angelaufen, es fahren nur ganz vereinzelt Linien raus", sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi der Deutschen Presse-Agentur. Von dem Warnstreik ist unter anderem auch der Schülerverkehr betroffen. Verdi hatte in dem Landkreis im Süden Sachsen-Anhalts dazu aufgerufen, bis einschließlich Freitag (27. März) die Arbeit niederzulegen.
Eine Sprecherin des Burgenlandkreises teilte mit, der Schülerverkehr sei nahezu zum Erliegen gekommen. Der Behindertenverkehr sowie die Landeslinien 500, 800, 820 und 850 hätten mit zusätzlicher Unterstützung externer Unternehmen planmäßig fahren können.
Dass Schülerinnen und Schüler nun an vier Werktagen mit Einschränkungen zu rechnen haben, sei "bei solchen Tarifrunden etwas sehr Bedauerliches", sagte der Sprecher. "Unser Ziel ist nicht, die Schülerinnen und Schüler direkt zu treffen. Das ist aber ein Effekt eines Arbeitskampfes."
Es ist nicht der erste Arbeitskampf dieser Art in den vergangenen Tagen in Sachsen-Anhalt. In der vergangenen Woche wurde der Nahverkehr in Magdeburg, Halle und Dessau-Roßlau bestreikt. Der Warnstreik dauerte von Donnerstag bis Sonntag. Am Montag folgten dann Warnstreiks in weiteren Landkreisen wie dem Jerichower Land, der Altmark oder der Börde.













