Wal liegt weiter fest - keine Rettungsversuche mehr
ZDF
Nachdem die Rettungsversuche für den in der Ostsee gestrandeten Wal eingestellt wurden, gehen Experten davon aus, dass das Tier dort verstirbt.
Nachdem die Rettungsversuche für den in der Ostsee gestrandeten Wal eingestellt wurden, liegt der Meeressäuger weiter fest. Experten gehen davon aus, dass das Tier dort verstirbt. Der vor Wismar in der Ostsee festliegende Buckelwal hat sich auch in der Nacht nicht von der Stelle bewegt. Der Meeressäuger lag am Morgen an unveränderter Position in der Kirchsee-Bucht. "Er ist noch da", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Morgen. Die Hoffnungen, dass er sich doch aus eigenem Antrieb befreit und den Weg ins tiefere Wasser findet, wurden nicht erfüllt. Ob das Tier noch lebt, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Auf den Livebildern aus der Bucht waren gegen 6:30 Uhr aber noch regelmäßig kleine Wasserfontänen zu erkennen. Es ist das vierte Mal, dass sich der Wal in den vergangenen Wochen an der Ostseeküste festschwamm. Die Rettungsversuche waren am Mittwoch eingestellt worden. Der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek hatte gesagt: Auch Mecklenburg-Vorpommers Umweltminister Till Backhaus (SPD) betonte, das Tier solle an seinem jetzigen Liegeplatz in Ruhe gelassen werden. "Wir haben alles unternommen, um ihm seine Chance zu geben. Das ist eine einzigartige Tragödie. Die hat er sich aber so ausgesucht." Das Tier ist deutlich geschwächt. Rund um den Wal wurde eine Sperrzone von 500 Metern eingerichtet, die laut Backhaus streng kontrolliert wird. Auch Drohnenflüge seien untersagt. Etwaige Verstöße würden als Ordnungswidrigkeit geahndet.







