
Vorsitzende des Marburger Bundes: "Man kann keinen Corona-Exit beschließen"
RTL
Die Vorsitzende des Marburger Bundes Susanne Johna spricht im RTL-Corona-Talk über die kommenden Lockerungen und die geplante Impfpflicht.
Bis zum 20. März sollen die Corona-Beschränkungen wegfallen. Die Frage, ob bis dahin die Omikron-Welle so weit zurückgegangen sein wird, dass Lockerungen nicht wieder gefährlich werden können, bleibt aber. Darüber hat RTL-Reporterin Vivian Bahlmann mit der Medizinerin und Vorsitzenden des Marburger Bundes Susanne Johna gesprochen.
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Ob die Omikron-Welle wirklich bis zum 20. März so stark gesunken sein wird, dass die Lockerungen greifen können, weiß niemand. Grundsätzlich aber "kann man keinen Corona-Exit beschließen. Das Virus wird uns erhalten bleiben", so die Vorsitzende des Marburger Bundes Susanne Johna. Im Frühling wird auch das Wetter eine zusätzlich Rolle bei den Inzidenzen spielen.
Die Zahlen fallen zwar, jedoch nur langsam, betont sie. Bei zu schnellen Lockerungen könne es passieren, dass man das Absinken der Welle wieder verlangsamt.
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Nach dem Ende der Maßnahmen bleibt die Frage, was mit den Menschen passiert, die besonders schutzbedürftig sind, also sehr junge und ältere Menschen? Susanne Johna beruhigt und erklärt, dass sich junge Menschen zwar häufig infizieren, allerdings selten schwer. "Für die älteren Menschen ist das schon ein größeres Thema und wird auch noch lange ein Thema bleiben."
Der Marburger Bund hält aus diesem Grund eine einrichtungsbezogene Impfpflicht für sinnvoll. Auch das weitere Tragen von Masken im Umgang mit vulnerablen Gruppen hält sie für sehr wichtig.
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