
Vier Festnahmen bei Razzia gegen IS-Finanzierungsnetzwerk
n-tv
Karlsruhe (dpa/lnw) - Bei einer bundesweiten Razzia gegen mutmaßliche Unterstützer der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) sind die Ermittler auch in Nordrhein-Westfalen gegen Beschuldigte vorgegangen. Vier von sieben Festnahmen am Mittwochmorgen erfolgten in Nordrhein-Westfalen, und zwar im Kreis Heinsberg und im Rheinisch-Bergischen Kreis, wie aus einer Mitteilung der Karlsruher Bundesanwaltschaft hervorging. Weitere Zugriffe gab es in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bremen. Den Männern und Frauen - überwiegend deutsche Staatsangehörige - wirft die Behörde die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor.
Neben den Festnahmen kam es am Mittwochmorgen zu Durchsuchungen in Berlin, Bayern, Bremen, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Darüber hatten auch die Zeitungen "B.Z." und "Bild" berichtet.
Hintergrund der Razzia sind nach dpa-Informationen Spendensammlungen zugunsten von mutmaßlichen Anhängerinnen der Terrormiliz IS. Die Kampagnen in sozialen Medien mit Titeln wie "Deine Schwester im Camp" laufen schon seit einigen Jahren. Sie dienen dem Zweck, IS-Frauen finanziell zu unterstützen, die mit ihren Kindern seit der militärischen Niederlage der Terrormiliz in Syrien leben, vor allem in dem von kurdischen Gruppen kontrollierten Lager Al-Hol.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












