
Trumps Rolle rückwärts stürzt Super Bowl ins Tohuwabohu
n-tv
Durcheinander, Unsicherheit, Verwirrung: Auch wenn Donald Trump das NFL-Endspiel selbst nicht besucht, hält er den Super Bowl in Atem. Seine Regierung schickt nun keine ICE-Agenten - doch spezielle Werbeplakate sorgen für Riesenärger.
Durcheinander, Unsicherheit, Verwirrung: Auch wenn Donald Trump das NFL-Endspiel selbst nicht besucht, hält er den Super Bowl in Atem. Seine Regierung schickt nun keine ICE-Agenten - doch spezielle Werbeplakate sorgen für Riesenärger.
Kommen sie, oder kommen sie nicht? Am Dienstag dreht sich in San Francisco alles um ein Thema: ICE-Einsatzkräfte. Die Abkürzung ICE steht für "US Immigration and Customs Enforcement" - eine Vollstreckungsbehörde für Zoll- und Einwanderungsangelegenheiten, deren vermummte Agenten seit einem Jahr gewalttätige Razzien in den gesamten USA durchführen. Doch ähnlich wie in Minnesota, wo die paramilitärähnliche Truppe zwei Demonstranten erschoss, macht die Regierung Donald Trumps beim Super Bowl nun eine Rolle rückwärts: ICE wird beim NFL-Endspiel anders als zuvor angekündigt nicht zum Einsatz kommen.
Nach wochenlangen Spekulationen darüber, ob und wie viele ICE-Beamte beim Super Bowl anwesend sein würden, hat die NFL nun klargestellt, dass sie beim Mega-Event, das laut Polizeiangaben 1,3 Millionen Besucher aus der ganzen Welt in die Region bringen wird, keine Rolle spielen werden.
Die Sicherheitschefin der NFL, Cathy Lanier, erklärte auf einer Pressekonferenz: "Es sind keine ICE- oder Einwanderungskontrollen geplant, die rund um den Super Bowl oder andere Veranstaltungen im Zusammenhang mit dem Super Bowl stattfinden sollen." Lanier fügte hinzu: "Es sind keine ICE-Beamten bei diesem Super Bowl im Einsatz." Sie erklärte, die NFL habe ein ausgezeichnetes Verhältnis zur Trump-Regierung und sie rechne auch nicht mit einer "überraschenden Präsenz der ICE". Unter anderem Trumps Ministerin für Innere Sicherheit, Kristi Noem, hatte bereits im Oktober erklärt, dass ICE rund um den Super Bowl zum Einsatz kommen würde.
Im Interview mit ntv.de erklärte Derrick Lew, San Franciscos Polizeichef, dass seine Beamten sich auch auf eine Präsenz von ICE-Einsatzkräften vorbereitet hatten, und ließ seine Freude darüber durchblicken, dass es nun nicht zu Auseinandersetzungen von Bürgern und ICE-Truppen kommen wird.

Für beide Bundesliga-Aufsteiger geht es um den Klassenerhalt: Der Hamburger SV und der 1. FC Köln liefern sich ein umkämpftes Kellerduell. Beide Teams brauchen dringend Punkte, treffen aber nur jeweils einmal das Tor. Für die Hanseaten übernimmt das Fabio Vieira sehenswert, anschließend antwortet Said El Mala mit Wucht.












