
Towers-Coach Korner: "Haben eine Ergebniskrise"
n-tv
Hamburg (dpa/lno) - Für die Veolia Towers Hamburg geht es am Mittwoch (19.45 Uhr) im Eurocup-Spiel gegen Cran Canaria um mehr als nur einen Sieg. Nach fünf Niederlagen in der Basketball-Bundesliga ist die Partie gegen den Zweiten der B-Gruppe wohl nur eine Zwischenstation, um dann am 27. Dezember gegen die von Ex-Towers-Coach Pedro Calles betreuten EWE Baskets Oldenburg in der BBL wieder den Weg zurück zum Erfolg zu finden
Obwohl den Hamburgern (8.) eine Niederlage gegen die favorisierten Spanier nicht vermeintlich wehtun würde, stellte Trainer Raoul Korner klar: "Wir machen uns selbst Druck, weil wir andere Anforderungen an uns selbst haben. Und natürlich wollen wir Spiele gewinnen." Zudem könne man dieses Spiel verwenden, um alle an Bord zu bringen, sagte der Österreicher mit Verweis auf die Ausfälle von Spielmacher Kendale McCullum und Yoeli Childs in den vergangenen Wochen.
Zwar hatten beide Profis am vergangenen Sonntag beim 76:82 bei den Rostock Seawolves wieder mitgewirkt, doch Korner räumte ein: "Wir sind ein Team, dass dieses Momentum braucht, diesen Speed, das Tempo. Wir schauen jetzt, dass wir mit verbesserter konditioneller Form wieder auf das Tempo drücken können und offensiv wieder mehr zur Geltung kommen."
Trotz der Wettbewerbs-übergreifend neun Niederlagen in zehn Partien betonte Korner, dass es sich um "eine Ergebniskrise" handele. "Krisen sind ja vielschichtig. Eine Krise hat man dann, wenn man nicht mehr an sich glaubt. Wenn das Fingerzeigen beginnt, die Stimmung im Keller ist. Wenn die Leute nicht mehr in den Spiegel schauen und sich fragen: Was kannst du besser machen?", erklärte er. Von den Spielen her habe er daher auch nur mit dem Auftritt in Crailsheim ein riesengroßes Problem. "Das war einfach schlecht."













