
Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Wie MV der Ukraine hilft
n-tv
Feriencamps und Tarnnetze: Eine ganze Reihe von Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern versuchen, Menschen in der kriegsgeplagten Ukraine zu helfen. Das Land unterstützt mit etwas Geld.
Feriencamps und Tarnnetze: Eine ganze Reihe von Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern versuchen, Menschen in der kriegsgeplagten Ukraine zu helfen. Das Land unterstützt mit etwas Geld.
Schwerin/Rostock (dpa/mv) - Der seit vier Jahren andauernde russische Krieg gegen die Ukraine ist in Rostock zum Greifen nah. Fast täglich treffen sich derzeit Deutsche und Ukrainer im Zukunftsladen im Stadtteil Toitenwinkel - um Tarnnetze für die Front zu knüpfen, wie Organisator Mykhailo Isaiev sagt.
Das im November als Eigeninitiative mit einer Handvoll Mitstreitern gestartete Projekt zähle inzwischen 40 bis 50 ehrenamtliche Helfer. Das Material werde in der Ukraine gekauft - das sei billiger - und in Rostock von Hand zu Schutznetzen für Panzer und Stellungen verarbeitet. Anfangs habe er sein eigenes Geld eingesetzt, inzwischen kämen dankenswerterweise Spenden, sagt Isaiev.
Die Tarnnetz-Knüpferei ist eine von einer ganzen Reihe Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern, mit denen die Ukraine unterstützt wird, die am 24. Februar 2022 von Russland überfallen wurde. Dieser Tag gilt als Beginn der sogenannten Vollinvasion. Im Osten des Landes wird bereits seit 2014 gekämpft. In jenem Jahr annektierte Russland auch die zur Ukraine gehörende Halbinsel Krim.
Das Europaministerium in Schwerin stellt seit 2024 jährlich 100.000 Euro für die Ukraine-Hilfe zur Verfügung, wie ein Sprecher von Ministerin Bettina Martin (SPD) mitteilt. Zunächst bis 2027 ist dieses Geld sicher und eingeplant. Mit diesen Mitteln könnten keine Waren beschafft werden, räumt der Sprecher ein. "Das Land kann mit diesem Geld aber Vereine und Initiativen unterstützen, die zum Beispiel Transporte in die Ukraine durchführen oder Ferienlager anbieten."













