Torwart Wolff "ist nicht von dieser Welt"
ZDF
Mit sagenhaften Paraden hält Torwart Andreas Wolff die deutschen Handballer gegen Norwegen im Spiel. Dann sorgt Marko Grgic für den Sieg.
Mit sagenhaften Paraden hält Torwart Andreas Wolff die deutschen Handballer gegen Norwegen im Spiel. Dann sorgt Marko Grgic für den Sieg und eine perfekte Ausgangslage bei der EM. Verzweiflung, Wut, Hilflosigkeit. All das stand Andreas Wolff ins Gesicht geschrieben. Der Torwart der deutschen Handballer hatte just die nächste sensationelle Parade gezeigt, aber Lukas Zerbe, zu dem der Ball zufällig geprallt war, war im folgenden Tempogegenstoß erneut kläglich gescheitert. Es lief die Minute 38 im zweiten deutschen EM-Hauptrundenspiel gegen Norwegen, kurz darauf lagen die Deutschen 17:19 zurück. Wolff brüllte also seinen Frust heraus und schrie seine Vorderleute an. Nicht wenige Torleute hätten in diesem Moment der totalen Verzweiflung die Konzentration verloren. Aber Wolff, dieser Teufelskerl, hielt einfach weiter, immer weiter - und führte sein Team mit einer Weltklasseleistung (22 Paraden/Fangquote 44 Prozent) im dänischen Herning zum 30:28 (15:17)-Sieg gegen Norwegen. "Andi ist nicht von dieser Welt", sagte nach Abpfiff der Linkshänder Renars Uscins, er wirkte ungläubig. Auch Trainer Alfred Gislason lobte seinen Keeper überschwänglich. Nur Wolff selbst verfiel nicht in Triumphgeheul.













