DHB-Team schlägt Spanien und erreicht Hauptrunde
ZDF
Deutschlands Handball-Nationalteam hat bei der EM die Hauptrunde erreicht. Im abschließenden Gruppenspiel gab es einen Sieg gegen Spanien.
Deutschlands Handball-Nationalteam hat bei der Europameisterschaft dem Druck getrotzt und die Hauptrunde erreicht. Im abschließenden Gruppenspiel gab es einen Sieg gegen Spanien. Die deutschen Handballer haben den Kopf aus der Schlinge gezogen: Im dritten und finalen Spiel der Vorrunde setzte sich das Team von Bundestrainer Alfred Gislason mit 34:32 (17:15) gegen Spanien durch und steht nun in der Hauptrunde der Europameisterschaft in Dänemark. Nach der Niederlage im zweiten Gruppenspiel gegen Serbien stand die DHB-Auswahl unter enormem Druck, bewahrte aber in Herning einen kühlen Kopf - trotz aller Leidenschaft im Duell mit den Spaniern. Durch den Sieg ziehen die Deutschen gar mit der Optimalausbeute von 2:0 Punkten in die Hauptrunde ein. Schon vor dem Anpfiff hatte das Ergebnis des Parallelspiels in Gruppe A die allgegenwärtige Nervosität ein wenig verringert: Österreich bezwang die Serben, dem deutschen Team, hätte dadurch schon ein Unentschieden zum Vorrunden-Abschluss gereicht. Bei einer Niederlage hätten die Deutschen nach Hause fahren müssen. Dass es sogar ein Sieg wurde, hatte seine Gründe: Die DHB-Auswahl bot gegen Spanien eine starke, konzentrierte Leistung im ersten Durchgang und konnte sich auf Andreas Wolff im Tor ebenso verlassen wie auf die Abschlussstärke von Renars Uscins und die Spielfreude von Juri Knorr. Nach 25 Minuten führten die Deutschen mit 15:11, ein nicht unbedingt zu erwartender Zwischenstand. Bis zur Pause kamen die Iberer allerdings wieder bis auf zwei Treffer heran. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem Gislason-Team, die Spanier auf Distanz zu halten. David Späth ersetzte Wolff nach 40 Minuten und führte sich sofort mit einer glänzenden Parade ein. Späth wurde in der Folge zu einem wichtigen Rückhalt, auch die Abwehr warfen sich in jeden Zweikampf.













