Dänemark zeigt Deutschland die Grenzen auf
ZDF
Erster Matchball aufs EM-Halbfinale nicht genutzt. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft unterliegt Serien-Weltmeister Dänemark am Ende klar.
Erster Matchball aufs EM-Halbfinale nicht genutzt. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft unterliegt Serien-Weltmeister Dänemark am Ende klar. Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat den vorzeitigen Einzug ins EM-Halbfinale verpasst. Gegen Dänemark verlor das Team von Trainer Alfred Gislason 26:31 (12:13). Dabei hielt die DHB-Auswahl rund 35 Minuten gut mit, ehe eine schwache Phase mit vielen Zeitstrafen ihnen Selbstvertrauen nahm und das Spiel entscheidend in die Richtung der Gastgeber kippte. Deutschland hat gegen Frankreich am Mittwoch (ab 17:40 Uhr live im ZDF) die zweite Chance auf den Einzug ins Halbfinale. Im Vergleich zum 32:30-Erfolg gegen Norwegen überraschte Bundestrainer Alfred Gislason in seiner Anfangsformation vor allem auf einer Position: David Späth ersetzte im Tor den bisher im Turnier herausragenden Andreas Wolff. Die Begründung: Die Rückraumwürfe der Dänen liegen dem jungen deutschen Torhüter. Und tatsächlich fügte sich der Schlussmann der Rhein-Neckar Löwen gut ein, parierte gleich zu Beginn zwei Abschlüsse der Gastgeber stark. So konnte die deutsche Mannschaft früh auf eine Zwei-Tore-Führung stellen. Doch der aktuelle Weltmeister aus Dänemark steigerte sich in der Folge und kam vor allem in Person von Mathias Gidsel immer wieder zu Torerfolgen. Der Welthandballer sorgte in seiner unnachahmlichen Art immer wieder für Durchbrüche. Da in der deutschen Offensive Marko Grgic zusätzlich etwas Pech hatte und einige Würfe an Pfosten und Latte donnerte, drehten die Dänen die Partie - Emil Jakobsen stellte per Siebenmeter in der 15. Minute auf 8:6 für den Gastgeber.













