
Tief im Antarktis-Eis liefern diese Teilchen Antworten auf grundlegende Fragen des Universums
Frankfurter Rundschau
In der Antarktis verbergen sich unter dem Eis tausende Sensoren. Sie jagen nach flüchtigen Geisterteilchen, die uns Geheimnisse des Universums enthüllen könnten.
Südpol – Im November landeten Wissenschaftler mit Flugzeugen, die auf Skiern ausgerüstet sind, am Südpol, um ein Bauprojekt zu vollenden, das sieben Jahre in Vorbereitung war. Das Zeitfenster war eng – von November bis Anfang Februar –, in dem sechs neue Löcher mit jeweils mindestens zweieinhalb Kilometern Tiefe ins antarktische Eis gebohrt und lange Kabel mit Hunderten Kugel-Detektoren installiert wurden. Dieses dichte Netzwerk ist ein Upgrade des IceCube Neutrino Observatoriums – einem riesigen, 15 Jahre alten System aus mehr als 5.000 Sensoren, eingebettet in eine Milliarde Tonnen Eis. Alle diese Geräte suchen nach den flüchtigen Spuren von Neutrinos – dem rätselhaftesten Teilchen der bekannten Physik.













