
Tarifeinigung kostet Leipzig 45 Millionen Euro
n-tv
Leipzig (dpa/sn) - Wegen der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst erwartet die Stadt Leipzig in den kommenden zwei Jahren 45 Millionen Euro Mehrkosten. In diesem Haushaltsjahr könne die Belastung noch geschultert werden, teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Für das nächste Jahr müsse jedoch geschaut werden, ob wie geplant Personal eingestellt werden könne. Eigentlich sei ein Plus von 500 Stellen vorgesehen gewesen. Derzeit arbeiten knapp 9000 Menschen in der Stadtverwaltung.
Die Arbeitgeber von Bund und Kommunen hatten sich am vergangenen Freitag auf einen Tarifkompromiss geeinigt. Demnach erhalten die bundesweit rund 2,5 Millionen Beschäftigten eine Inflationsausgleichsprämie von 3000 Euro sowie Lohnerhöhungen von durchschnittlich 11,5 Prozent ab März 2024. Die Tarifverhandlungen waren von Warnstreiks begleitet worden.

Der Politikwissenschaftler Thomas Biebricher rechnet damit, dass der Streit um die "Lifestyle-Teilzeit" auf dem CDU-Parteitag zumindest im Hintergrund eine Rolle spielen wird. Aktuell dominiere zwar der wirtschaftsliberale Flügel. "Aber natürlich gibt es in der CDU auch andere, die darauf hinweisen, dass die Union immer gut damit gefahren ist, sich dem Neoliberalismus nicht komplett auszuliefern."












