
Tübinger wetten zur Zukunft von Boris Palmer
n-tv
Fast 20 Jahre Rathauschef: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer ist neuen Aufgaben nicht abgeneigt. Was halten die Bürger der Stadt davon?
Fast 20 Jahre Rathauschef: Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer ist neuen Aufgaben nicht abgeneigt. Was halten die Bürger der Stadt davon?
Tübingen (dpa/lsw) - Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) kann sich einen Jobwechsel vorstellen - und sorgt damit für Gesprächsstoff in der Stadt. Nach dem Wahlsieg seines Weggefährten Cem Özdemir (Grüne) hatte er Spekulationen über einen Wechsel in die Landespolitik angeheizt.
Ein Tübingen ohne Palmer? Für viele kaum vorstellbar. "Palmer ist eine ziemliche Identifikationsfigur in Tübingen", sagt Nicolai Machann. Andrea Schatzer behauptet sogar "er liebt es, hier beliebt zu sein". Ihr Freundeskreis habe gewettet, ob Palmer nach Stuttgart wechseln wird oder nicht. "Ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass er bleibt." Darauf habe sie viel gesetzt.
Der 53-jährige Palmer ist seit 2007 Rathauschef in Tübingen und gilt als sehr beliebt. Zweimal wurde er im Amt bestätigt - auch als er zuletzt nicht mehr als Grünen-Politiker, sondern als unabhängiger Kandidat antrat.
Uneinig sind sich die Tübinger aber, ob ein Wechsel ihres Oberbürgermeisters nach Stuttgart in die Landespolitik sinnvoll wäre. "Ich sehe seine einzigen Stärken in der Regionalpolitik in Tübingen", sagt Maren Kläger. Mit seiner polarisierenden Art und seinen Ansichten zur Migrationspolitik solle er nicht in ganz Baden-Württemberg entscheiden dürfen, findet die 26-Jährige.













