
Strack-Zimmermann will doch nicht für FDP-Vorsitz kandidieren
n-tv
Nach nur wenigen Tagen zieht die Europaabgeordnete Strack-Zimmermann ihren Plan für eine Doppelspitze bei der FDP wieder zurück. Stattdessen will sie für den NRW-Landeschef Höne votieren. Dieser meldet sich lautstark zum Zustand der Partei zu Wort.
Nach nur wenigen Tagen zieht die Europaabgeordnete Strack-Zimmermann ihren Plan für eine Doppelspitze bei der FDP wieder zurück. Stattdessen will sie für den NRW-Landeschef Höne votieren. Dieser meldet sich lautstark zum Zustand der Partei zu Wort.
Die Europaabgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat ihren Verzicht auf eine Kandidatur für den FDP-Vorsitz erklärt. Nachdem sie sich zunächst für eine Führungsrolle in einer FDP-Doppelspitze bereit erklärt hatte, sprach sie nun ihre Unterstützung für die Einzelbewerbung des nordrhein-westfälischen FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Henning Höne aus.
"Seine Kandidatur hat meine volle Unterstützung", sagte Strack-Zimmermann dem "Spiegel" und später auch auf X. Höne sei "ein ebenso junger wie erfahrener Vorsitzender des stärksten FDP-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen". Strack-Zimmermann hatte Höne zuvor als geeigneten Partner in einer Doppelspitze bezeichnet.
Höne hatte zuvor seine Kandidatur für den Bundesvorsitz bekannt gegeben und fordert damit Parteichef Christian Dürr heraus. In einem Video auf X übte der 39-Jährige massive Kritik am aktuellen Zustand der FDP. Die Partei habe Wahlen und Vertrauen verloren, sagte Höne, der seit 2025 stellvertretender FDP-Bundesvorsitzender ist. Nach dem Bruch der Ampel-Regierung in Berlin habe die FDP ein Jahr vertan, um ein neues und modernes Angebot zu etablieren. "Schaffen wir einen personellen Neuanfang." In der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) erklärte Höne, dass er allein für den Bundesvorsitz antreten wolle. "Mein Angebot ist eines, das ich allein mache", sagte er.
Nach vielen Gesprächen sei aber nicht davon auszugehen, dass sich die für eine Doppelspitze erforderliche Zweidrittelmehrheit in der Partei aktuell finde, erklärte Strack-Zimmermann. Eine Solo-Kandidatur sei aufgrund ihrer Aufgabe als Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europaparlament nicht möglich. "Die Entscheidung von Henning Höne ist daher folgerichtig und erfreulich."













