
Millionenschmuggel: Zoll findet 130 Kilo Kokain-Kaffee-Mix
n-tv
Zöllner entdecken 130 Kilo einer Kokain-Kaffee-Mischung am Flughafen Köln/Bonn. Die Ware stammt aus Kolumbien und sollte an einen deutschen Empfänger gehen.
Zöllner entdecken 130 Kilo einer Kokain-Kaffee-Mischung am Flughafen Köln/Bonn. Die Ware stammt aus Kolumbien und sollte an einen deutschen Empfänger gehen.
Köln (dpa/lnw) - Insgesamt 130 Kilogramm eines Kokain-Kaffee-Gemischs sind vom Kölner Zoll am Flughafen Köln/Bonn sichergestellt worden. Der illegale Stoff befand sich in mehr als 250 Kaffeeverpackungen, teilte das Hauptzollamt mit.
"Ein direkt vor Ort eingesetztes Stoffanalysegerät bestätigte den ersten Verdacht meiner Kolleginnen und Kollegen, dass schwarz gefärbtes Kokain als gemahlener Kaffee getarnt wurde", so Jens Ahland, Sprecher des Hauptzollamts Köln.
Die Ware sei an einen deutschen Empfänger adressiert worden. Der Adressat befinde sich bereits in Untersuchungshaft. Ein genauer Wert des Kokains könne bisher nicht angegeben werden, das komme auf den Reinheitsgrad an. Es handele sich wohl um einen Betrag im Millionenwert.
Dieser außergewöhnliche Aufgriff sei das beste Beispiel für die tägliche Herausforderung, sich nicht von der Optik oder Aufmachung der Pakete oder deren angeblichem Inhalt täuschen zu lassen, sagte Ahland weiter. Die illegale Ware kam aus Kolumbien und wurde vor wenigen Wochen am Flughafen entdeckt.













