Straßer mit scharfer Kritik an den olympischen Spielen
ZDF
Linus Straßer hat nach seinem Slalom-Rennen deutliche Kritik an den Olympischen Winterspielen geäußert. Was genau er gesagt hat.
Linus Straßer hat nach seinem Slalom-Rennen deutliche Kritik an den Olympischen Winterspielen geäußert. Was genau er gesagt hat. Es war sein wahrscheinlich letztes Olympia-Rennen. Linus Straßer landet im Slalom von Bormio am Ende auf dem neunten Rang - und zeigt sich anschließend erzürnt über die Stimmung im Rahmen der Olympischen Winterspiele. "Meine komplette Familie ist da, und die stehen irgendwo weit weg", sagte der 33-Jährige am ZDF-Mikrofon bei Amelie Stiefvatter. "Schau mal auf die Tribüne. Die sitzen da auf fünf Metern Höhe. Du hast überhaupt keine Interaktionen, nix." Im Vergleich zum Weltcup fehle es an Stimmung. "Wenn das der Genuss von Leistungssport sein soll, dann bin ich froh, dass es mein letztes Mal war." ZDF-Ski-Alpin-Experte Marco Büchel springt ihm zur Seite. "Wieviel Zeit haben wir um über das Thema zu sprechen?", fragt er, "ich gebe ihm einfach recht." Der Liechtensteiner macht die hohen Eintrittspreise mitverantwortlich für die fehlende Stimmung. "Für die Skirennfahrer sind Rennen wie Wengen, Adelboden oder Kitzbühel besonders. Da ist auch fachkundiges Publikum da. Die Ticket hier kosten über 300 Euro - das kann sich kein Fanklub leisten!" Schon nach dem ersten Durchgang war Straßer verärgert. Der Grieche AJ Ginnis, ein guter Freund von Straßer, fuhr im ersten Durchgang ein letztes Mal einen Alpinabhang herunter. Der Deutsche wollte, wie im Weltcup üblich, im Ziel auf Ginnis warten und ihn dort in Empfang nehmen. Doch auch das würde ihm untersagt.













