Braathen gewinnt Goldmedaille im Riesenslalom
ZDF
Historischer Coup für Lucas Pinheiro Braathen: Sein Gold im Riesenslalom ist die erste Medaille bei Winterspielen für Südamerika überhaupt.
Historischer Coup für Skirennläufer Lucas Pinheiro Braathen: Der Brasilianer gewinnt Gold im Riesenslalom und holt die erste Medaille bei Winterspielen für Südamerika überhaupt. Skirennfahrer Lucas Pinheiro Braathen hat bei den Olympischen Winterspielen die Goldmedaille im Riesenslalom gewonnen. Der gebürtige Norweger startet seit 2024 für Brasilien. Sein Gold-Coup ist die erste Medaille sowohl für Brasilien als auch für ganz Südamerika bei Winterspielen überhaupt. Der Schweizer Superstar Marco Odermatt hatte 0,58 Sekunden Rückstand und musste sich mit Silber begnügen. Bronze ging an Odermatts Teamkollegen, den Slalom-Weltmeister Loic Meillard (+1,17). Bester Deutscher war Alexander Schmid auf Rang 13. Anton Grammel reihte sich knapp hinter dem Parallel-Weltmeister von 2023 auf Platz 15 ein. Fabian Gratz musste eine bittere Enttäuschung hinnehmen: Der 28-Jährige war nach dem ersten Lauf Zehnter, schied im Finale nach einem Fahrfehler aber aus. Braathen ist eine der schillerndsten Figuren im alpinen Ski-Weltcup. In den Wochen vor den Winterspielen in Italien war er bereits gut in Form und fuhr im Riesenslalom gleich dreimal nacheinander auf das Podest. Brasilien ist das Heimatland seiner Mutter. Odermatt, der Riesentorlauf-Olympiasieger von 2022 und langjährige Alpin-Dominator, beendet die Spiele in Italien derweil ohne Goldmedaille. In der Team-Kombination hatte er zusammen mit Meillard Silber geholt, im Super-G Bronze.













